Accenture hat die neuesten Untersuchungsergebnisse zur Mobile Web-Nutzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht. Details zur Studie gibt es auf der verlinkten Seite zur Studie Mobile Web Watch 2011 und die Studie kann als PDF hier heruntergeladen werden. Anbei die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie:
- Fast jeder Dritte Internetnutzer in Deutschland surft mobil im Netz (28 Prozent). Im Vergleich zu 2010 ist das ein Anstieg der Nutzerzahl um elf Prozentpunkte, was umgerechnet etwa sieben Millionen Menschen entspricht.
- Damit hat der deutsche Markt allerdings noch nicht das Niveau seiner Nachbarn erreicht: In Österreich beträgt der Anteil der Mobilsurfer 42 Prozent, in der Schweiz sogar 44 Prozent.
- Mobiles Internet und Mobile Computing etablieren sich immer stärker im Alltag. Mehr als die Hälfte der deutschen User surfen heute mindestens täglich im mobilen Web (58 Prozent). Am intensivsten verwenden Jugendliche und Geschäftskunden mobiles Internet.
- Mehr Männer als Frauen besitzen internetfähige Handys, surfen damit im Internet – und dies außerdem häufiger. Doch die Frauen holen auf: Schon heute besuchen sie Online Communities häufiger über ihr Handy als Männer.
- So gut wie alle mobilen Onlinedienste werden heute von deutlich mehr Menschen verwendet als noch vor einem Jahr. Dabei zeigt sich: Wer auf welchen Dienst zugreift, hängt stark vom Alter ab.
- Der mobile Zugriff auf Online Communities und auf Location-Based Services wächst stark. Es sind unter anderem die Jugendlichen, die der Nutzung dieser Form von Angeboten besonderen Auftrieb geben. Aufwind hat auch Mobile Retailing: Jeder dritte Internetnutzer in Deutschland kauft mit seinem Smartphone online ein.
- Betrachtet man die Geräte, mit denen mobil gesurft wird, zeigt sich: Das Mobile Web ist jung. Etwa 30 Prozent der privat genutzten Smartphones sind weniger als 12 Monate alt und etwa 60 Prozent sind nicht älter als zwei Jahre.
- Apps sind eine der tragenden Säulen mobiler Internetnutzung. Acht von zehn Usern verwenden die kleinen Programme.
- Intensiver auseinandersetzen müssen sich Anbieter mobiler Internetzugänge und Dienste unter anderem mit diesen drei Feldern: 1. Mobile Werbung – sie wird außer von Jugendlichen als störend wahrgenommen. 2. Sicherheit – immer mehr User haben konkrete Sicherheitsbedenken. 3. Synchronisation – geräteübergreifenden Zugriff auf aktuelle persönliche Daten zu haben, ist ein wichtiges Anliegen der Nutzer.
- Kosten und unklarer Nutzen sind nach Angaben der Befragten die größten Bedenken gegen einen Einstieg ins mobile Internet. Ein Drittel der befragten Nichtnutzer planen, in Zukunft mobiles Internet zu nutzen.
Anbei auch das Inhaltsverzeichnis, für einen schnellen Einblick in die Untersuchungsgegenstände:
via @mobilbranche

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