Das Ur-iPhone und seine nachfolgenden Generationen haben die mobile Webnutzung radikal verändert. Das dem auch wirklich so ist, beweist eine neue Studie von comScore zur Intensität hinsichtlich des Konsums mobiler Inhalte. Aus der Studie geht hervor, dass die europäischen iPhone-Nutzer im Vergleich zu den amerikanischen geradezu versessen auf das Konsumieren mobiler Inhalte sind.
Ebenso wie in den USA dominiert das iPhone im Bereich Mobile Media (Web Browsing, Apps, Downloads) mit 94% den europäischen Markt und platziert sich vor der Konkurrenz in Form von Android (89%)-, BlackBerry (81%)-, Windows Mobile (68%)- oder Symbian (52%)-basierten Geräten auf Platz 1.
Auch in den isoliert betrachteten Bereichen liegt das iPhone im Vergleich zur Konkurrenz vorn:
- Web Browsing allein betrachtet mit 85% und
- Apps mit 87%
Der europäische Smartphone-Markt wächst jährlich um 38%, doch das vergangene Jahr wies einige einschneidende Veränderungen auf diesem Gebiet auf. Die Anzahl an iPhone-Besitzern in Europa beträgt mittlerweile 10 Millionen, was eine Wachstumsrate von 161% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Diese Steigerung hat Apple hinter die Symbian-basierten Geräte von Nokia auf Platz 2 geschoben und Microsoft sowie RIM und Google auf die restlichen Plätze verwiesen.
Folgende Übersicht zeigt, mit welchen Wachstumsraten hinsichtlich Nutzerzahl sich die unterschiedlichen Smartphone-Hersteller im Jahresvergleich 2009 / 2010 auszeichnen:
Jeremy Copp – Vice President von Mobile Europe bei comScore – verweist als europäischen Favoriten eindeutig auf Android, das in kürzester Zeit einen Nutzerstamm von über 1,7 Millionen Nutzern aufbauen konnte, was laut Berechnungen von comScore einer Wachstumsrate von 2429% entspricht. Hält sich dieser Trend, ist laut den Analysten von comScore die dominierende Position von Nokia in den kommenden Jahren ernsthaft gefährdet.

